
Im November des vergangenen Jahres feierte er noch im Kreis seiner Familie den 100. Geburtstag.
Aus dem Nichts gründete er 1947 das Unternehmen Winterhalter Gastronom. Seinen ersten großen Verkaufsschlager, die Backhexe, stellte er in Friedrichshafen auf der IBO aus. Auf Packpapier entwarf er 1957 die Skizze für seinen ersten voll elektrischen Geschirrspüler, die legendäre GS 60. Sie traf ins Schwarze und die Nachfrage überstieg seine Erwartungen um ein Vielfaches. Schnell entschloss er sich, ganz auf die Produktion gewerblicher Geschirrspüler zu setzen und fand in Meckenbeuren das richtige Gelände für das neue Werk. Die Kapazitätsgrenzen waren bald erreicht und weitere Werke folgten: In seiner Heimatstadt Endingen am Kaiserstuhl und in Rüthi in der Schweiz.
Das Lebensmotto von Karl Winterhalter „Erfolg hat man nie allein" ist bezeichnend für sein Verhältnis zu den Mitarbeitern, die er immer als wichtiges Fundament des Unternehmens betrachtete und zu denen er den persönlichen Kontakt gehalten hat. Noch bis vor kurzem kam er zwei Mal pro Woche von seinem Wohnsitz Wasserburg ins Unternehmen nach Meckenbeuren.
Heute leiten Jürgen und Ralph Winterhalter, Sohn und Enkel des Firmengründers, das Unternehmen aus Oberschwaben. 38 eigene Vertriebsniederlassungen und zahlreiche Vertriebspartner in über 70 Ländern sichern die weltweite Präsenz. Der Exportanteil liegt bei über 70 Prozent.
sar/Redaktion GVmanager
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