
„Mit diesen Ergebnissen sind wir einen guten Schritt in Sachen Nachhaltigkeit vorangekommen", zeigte sich Simon J. Morris, Geschäftsführer McCain GmbH Deutschland, überaus zufrieden. Dabei steht der Mensch im Zentrum der Aktivitäten von McCain. „Seien es Mitarbeiter, Erzeuger, Kunden oder Verbraucher: für ein verantwortungsbewusstes Handeln benötigt man eine offene Haltung gegenüber allen Beteiligten", fügte er hinzu.
Zu den CSR-Zielen von McCain gehört an erster Stelle, Verbrauchern Produkte für einen Beitrag zur bewussten Ernährung zu bieten. So wurde eine neue Ölmischung aus 100 Prozent Sonnenblumenöl mit einem besonders hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren eingeführt. McCain bietet neue, nicht vorfrittierte Kartoffelprodukte für die Gastronomie, die alle Nährwerte der Kartoffel enthalten. Der Natriumgehalt in tiefgefrorenen Kartoffelspezialitäten wurde gemäß den Empfehlungen der Europäischen Nahrungsmittelindustrie auf 240mg/100g begrenzt. Dank kontinuierlichem Training wurde außerdem das Ziel erreicht, die Mitarbeitersicherheit auf einem höchstmöglichen Level zu halten.
Um die Umwelt zu schützen, hat das Unternehmen eine umfassende CO2 Bilanzprüfung („Aus der Erde auf den Teller") durchgeführt und entlang der gesamten Wertschöpfungskette konkrete Projekte zur CO2 Einsparung initiiert. Durch die Errichtung eines neuen Zentrallagers für Tiefkühlprodukte in Harnes, Nordfrankreich, eine Investition von 42 Mio. Euro, werden, jährlich 330.000 Transportkilometer eingespart. Dies entspricht ungefähr 367 Mal der Fahrt von Flensburg nach München. Auch konnte man das Ziel der Reduzierung von Energie- und Wasserverbrauch um weitere 6 % (nach Einsparungen um 12 bzw. 8 % in den Vorjahren) größtenteils erfüllen. Hochrechnungen für das Jahr 2011 zeigen, dass der Energieverbrauch um 8,7 %, der Wasserverbrauch um 3,5 % sinken wird. „Ich bin sehr stolz darauf zu sehen, mit welchem Engagement alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von McCain an der Erreichung der Ziele gearbeitet haben", so Morris.
Auch bei den verbleibenden vier Zielen sieht man sich beim Tiefkühlspezialisten auf einem guten Weg. Zur Einführung von Kartoffelprodukten mit einem 50 % niedrigeren Gesamtfettgehalt laufen die wissenschaftlichen Studien noch. Ebenso schreiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Identifizierung von Kartoffelsorten mit einer verbesserten Umweltbilanz voran. Hier Arbeiten die Agrarwissenschaftler von McCain mit großer Geduld in einem komplexen Feld mit Fokus auf Sorten, die Resistent gegen Krankheiten, Dürre und Hitze sind. In Sachen Verwendung von Verpackungsmaterialien aus erneuerbaren Quellen steht McCain noch im Entwicklungsprozess mit den Zulieferern. Die Verpackungen sollen einen um 15 % niedrigeren CO2 Fußabdruck haben und nicht mehr als 25 % im Preis über herkömmlichen Verpackungen liegen. Auch einen Beitrag zum Engagement gegen Hunger und Armut wird McCain leisten. Der Wissenstransfer zwischen einer Landwirtschaftsschule in Frankreich und Marokko ist geplant, eine Marokkanische Delegation besuchte hierzu Paris im September 2011.
„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir alle Herausforderungen in diesem Prozess bewältigen werden und auch darüber hinaus weiter unserer sozialen Verantwortung nachkommen. Denn diese ist eng mit dem Unternehmenserfolg verknüpft", so Simon J. Morris, Geschäftsführer von McCain Deutschland.
hel/Redaktion GVmanager