Svenstrup. Mit der aktuell laufenden Promotionaktion zur Maischolle setzt Royal Greenland seinen Fokus auf den deutschen Schollenmarkt. Das als preisgetrieben schwierig und kundenindividuell sehr unterschiedlich bekannte Segment stellt ganz besondere Herausforderungen an den Lieferante
n. Royal Greenland hat sich marktstrategisch dazu
entschieden, sich im Schollenmarkt im gehobenen Qualitätsbereich zu
positionieren. Dazu gehören exzellente Rohwaren und eine schonende Fangmethode.
Verarbeitet werden ausschließlich Nordseescholle (Pleuronectes platessa) und
Pazifische Scholle (Lepidopsetta bilineata). Beim Fang der Nordseescholle wird die ressourcen- sowie
naturschonende Wadennetzfischerei (Non-Beamtrawl) eingesetzt. Bei dieser
Fangmethode wird ein Wadennetz in konzentrischen Kreisen immer enger gezogen,
so dass die Fische am Ende in den Netzbeutel flüchten. Im Gegensatz zum Beam
Trawl ist die Unterseite der Netzes nur ganz leicht beschwert und schwebt
schonend im Meer. Die Fische stoßen an die Netzflügel und finden so den Weg in
den Beutel. Sollten die Fische sich eingraben, so wird das Wadennetz über sie
hinweg gezogen. Durch das nachgiebige Netz werden Korallenbänke geschont und
kleineren Fischen bietet es Fluchtfenster an.
Das neue Maischollensortiment von Royal Greenland umfasst
Nordseeschollen-Doppelfilets in bedarfsgerechten Größen, paniert in den Größen
140-160g, 160-180g und 180-200g oder natur in der Größe 90-120g. Die
Pazifikschollen-Doppelfilets kommen in den Größen 140-160g, 160-180g, 180-200g
und 125g (natur).