
Bonn. „Es gibt kein Heilmittel, das sicherer heilt als Wasser." Das erkannte nicht erst Pfarrer Sebastian Kneipp. Seit der mittleren Bronzezeit nutzen die Menschen Heilquellen, um ihre Gesundheit zu fördern. Auch Goethe, Schiller sowie viele Fürsten und Denker des 18. und 19. Jahrhunderts schätzten die körperlichen und seelischen Wohltaten von Trink- und Badekuren.
Heilwasser
stammt aus natürlichen unterirdischen Quellen. Aufgrund des hohen Gehalts an
Mineralstoffen und Spurenelementen wirkt das Naturheilmittel vorbeugend,
lindernd und heilend bei einer Vielzahl von Erkrankungen, was durch
wissenschaftliche Studien regelmäßig nachgewiesen wird. Zurzeit gibt es etwa 50
verschiedene Heilwässer, und je nach Brunnen variieren die Inhaltsstoffe.
Manche fördern die Verdauung, andere können zum Beispiel einen Magnesiummangel
beheben. Heilwasser ist in gut sortierten Getränke- und Supermärkten erhältlich
- das Flaschenetikett informiert den Verbraucher über die jeweiligen
Zusammensetzungen und Anwendungsgebiete. Noch mehr Wissenswertes rund um das
gesunde Naturprodukt finden Interessierte auf der Internetseite www.heilwasser.com.
Hier steht auch das Heilwasser-Verzeichnis mit einer Liste der Brunnen und
ihrer Inhaltsstoffe zum Download bereit.
Tag des Wassers am 22. März 2010
Foto: © Staatliche Kurverwaltung Bad Brückenau
