
Bonn. Die gesamte Palette von Fruchtsaft & Co. hat außer den Fruchtschorlen noch eine große Vielfalt zu bieten. Die Basis dazu bildet die Vielfalt der Obstarten, die sich weltweit zur Fruchtsaft- und Fruchtnektarherstellung anbieten. Der Verbraucher hat jetzt die freie Wahl. Damit diese nicht zur Qual wird, gibt es Entscheidungshilfen. Der Gesetzgeber regelt mit der „Fruchtsaftverordnung" und den „Leitsätzen für Erfrischungsgetränke", in welche Kategorie ein Produkt einzuordnen ist. Das Etikett informiert den Verbraucher jeweils über den Inhalt. Auf der Rückseite der Verpackung, in der Zutatenliste, stehen in absteigender Reihenfolge alle Zutaten. So kann der Verbraucher verlässlich das Produkt seiner Wahl finden. Auf das gewisse Etwas kommt es an. Kotelett, Schnitzel, Bratwurst oder Fisch, gebraten, gedünstet - diese klassischen Renner beim Grillen können durch pfiffige Toppings völlig neue Geschmackserlebnisse bringen. Auch Käse unterschiedlichster Sorten und Reifegrade kann auf diese Weise neu variiert werden! Und gerade zur Grillsaison ist es schnell und einfach Fisch oder Fleisch zu garen und mit Chutney, Gelee oder Sauce auf Fruchtsaftbasis mit neuem Pfiff zu servieren. Und das schöne daran: Diese Toppings lassen sich gut vorbereiten und sind dann im Kühlschrank bis zu 10 Tagen haltbar. Alle drei Ideen sind übrigens auch tolle Mitbringsel für die nächste Einladung zum Grillfest!
BLUTORANGENSAFT-APFRIKOSEN-CHUTNEY
Zutaten für 2 Gläser à 300 g:
je 1 TL Koriandersamen und Kreuzkümmel
1 rote Chilischote
200 g getrocknete Soft-Aprikosen
100 g Perlzwiebeln, ersatzweise kleine Schalotten
70 g heller Rohrohrzucker
100 g Apfelessig
300 ml Blutorangensaft
Garnitur:
1 Orange, unbehandelt
Und so geht es:
Koriander und Kreuzkümmel in einer Pfanne ohne Fett rösten, dann in einem Mörser zerstoßen. Chilischote halbieren, entkernen und fein schneiden. Aprikosen fein würfeln. Perlzwiebeln abziehen, nach Wunsch klein schneiden und in einem Topf mit Zucker und Essig aufkochen. Blutorangensaft und die vorbereiteten Zutaten hinzufügen und sirupartig einkochen. Anschließend etwa ein Drittel der Gesamtmenge (ohne Zwiebeln) pürieren und wieder zu dem restlichen Chutney geben. Dann in eine Schüssel oder ein Glas (mit Twist-Off-Deckel) umfüllen und kühl aufbewahren. Garnitur: Orange heiß waschen, trocknen. Schale mit einem Sparschäler dünn schälen und in sehr feine Streifen schneiden. Kurz in kochendem Wasser überbrühen, dann kalt abbrausen.
Würziges Apfel-Quittengelee mit Ingwer und Zitronengras
Zutaten für 2 Gläser à 300 g:
3-4 rote Pfefferschoten
30 g frischer Ingwer
1 kleines Bund Zitronengras
je 400 ml klarer Apfel- und Quittensaft
350 g Gelierzucker 3:1
110 ml Apfelessig
Und so geht esPfefferschoten in dünne Scheiben schneiden, entkernen. Ingwer schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden oder hobeln.
Zitronengras klein schneiden und zusammen mit Apfel- und Quittensaft aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen, dann durch ein feines Sieb passieren. Würzsud mit Zucker, Essig, Pfefferschoten und Ingwer 3 Minuten sprudelnd kochen, dabei abschäumen. Dann in eine Schüssel
oder mehrere Gläser (mit Twist-Off-Deckel) umfüllen und mindestens 4 Stunden fest werden lassen.
Frucht-Cumberland-Sauce
Zutaten für 4 Gläser à 250 g:
30 g frischer Ingwer
1 Zitrone, unbehandelt
400 ml schwarzer Johannisbeernektar
300 ml Orangensaft
250 g Gelierzucker 3:1
2 EL grüne Pfefferkörner
2 EL Pfeffersud, in dem der grüne Pfeffer eingelegt ist
50 ml roter Portwein (evtl. durch Fruchtsaft ersetzen)
1 gehäufter EL englisches Senfpulver
Und so geht es:Ingwer schälen und fein reiben. Zitrone heiß waschen, dann trocknen. Schale fein reiben, Saft auspressen. Alles zusammen mit Johannisbeernektar, Orangensaft, Pfeffer und Pfeffersud 3 Minuten sprudelnd kochen, dabei abschäumen. Portwein mit Senfpulver verrühren, zu dem Würzsud geben und eine weitere Minute mitkochen. Dann die Sauce in eine Schüssel oder mehrere Gläser umfüllen und mindestens 4 Stunden abkühlen. Die Schärfe des Senfpulvers rundet die Cumberland-Sauce erst richtig ab, wenn man ihr ein paar Tage Zeit gibt, sich zu entwickeln. Kurz vor dem Servieren immer etwas umrühren.
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