
Vor dem Hintergrund einer strategischen Neuausrichtung des Karlsberg Verbunds, der eine Fokussierung auf das Kerngebiet und die eigenen Kernmarken vorsieht, hatte dieser auch nach einer optimalen Lösung für die Königsbacher Brauerei gesucht. Bereits Anfang 2010 übernahm die Bitburger Braugruppe in diesem Kontext die Marken- und Vertriebsrechte für die Traditionsmarken Königsbacher und Nette. Jetzt übergibt das saarländische Unternehmen die Königsbacher Produktionsstätten sowie die bestehenden Lohnbrau- und Dienstleistungsverträge wieder fest in rheinland-pfälzische Hand. „Egon Heckmann ist in der Region als aktiver und verantwortungsbewusster Unternehmer gesetzt. Er steht einem mittelständisch, privat geführtem Unternehmen vor. Aspekte, die uns bei unserer Suche äußerst wichtig waren", so Ralph Breuling. Darüber hinaus gebe es, so Breuling, noch einen persönlichen Bezug. Egon Heckmann war früher selbst bei der Königsbacher Brauerei tätig. „Und auch mit Isabell-Schulte Wissermann haben wir eine Wunschpartnerin gewonnen. Sie hat bereits durch ihr Engagement in der Bürgerinitiative „Rettet die Königbacher" ihr starkes Interesse für die Standorterhaltung der Brauerei gezeigt", so Breuling weiter.
Mit der Übergabe wird sichergestellt, dass alle bestehenden Arbeitsplätze am Standort erhalten bleiben und langfristig gesichert werden. Der Geschäftsführende Gesellschafter der Rhenser Mineralbrunnen GmbH wird künftig die Produktionsstätte sowie die Immobilien, die sich in unmittelbarer Nähe zum eigenen Werk befinden, nutzen. Die Produktion der Traditionsbiere Königsbacher und Nette bleibt vom Besitzerwechsel unberührt. Diese werden auch weiterhin in guter Tradition und bekannter Qualität in Koblenz gebraut und abgefüllt. Gleichzeitig plant Karlsberg eine mittel- bis langfristige partnerschaftliche Zusammenarbeit. Das saarländische Unternehmen wird auch zukünftig Lohnbrau- und Lohnfüllaufträge in Koblenz platzieren, die einen wichtigen Beitrag zur Auslastung der Produktionsanlagen leisten.
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hel/Redaktion TRINKtime
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