
Kierspe. Gyokuro zählt zu den kostbarsten und luxuriösesten Tees der Welt. Aufgrund des langwierigen und aufwendigen Herstellungsprozesses können die einzelnen Teegärten jährlich nur wenige Kilos des Gyokuros produzieren. Die außergewöhnliche Verarbeitung macht den Gyokuro zu einem der teuersten Tees der Welt - aber auch zu einem der aromatischsten. Eine besonders luxuriöse Sorte aus der Familie des grünen Tees ist der japanische Gyokuro. Den „kostbaren Tautropfen", wie die Übersetzung von Gyokuro lautet, servieren die Japaner nur zu besonderen Anlässen oder feinsten Speisen. Dabei ist das Tee trinken in Japan eine Zeremonie, für die man sich Zeit lässt und die man mit allen Sinnen genießt. Dies beginnt schon bei der liebevollen Zubereitung, bei der das gekochte Wasser zunächst auf etwa 50 Grad abkühlen muss. Ist das Wasser zu heiß, verliert der Gyokuro seinen sanften Geschmack und schmeckt bitter. Richtig zubereitet, in Schälchen serviert und in kleinen Schlückchen getrunken entfaltet der Schattentee, wie der Gyokuro auch genannt wird, sein besonderes Aroma.