
Mixen mit Single Malt Whisky ist eine Herausforderung und wird von Puristen häufig abgelehnt. Ziel dieses Wettbewerbs war es deshalb, die Mixibility von Single Malt Whisky unter Beweis zu stellen. Im Mittelpunkt stand Glenfiddich Rich Oak Single Malt 14 Jahre, mit dessen Einführung der neue Malt Master von Glenfiddich, Brian Kinsman, sein Debüt gab, und dessen Finishing in Fässern aus amerikanischer und europäischer Eiche stattfindet. Als weitere Vorgabe für die Rezepturen war die Verwendung von Gewürzen wie Kubebenpfeffer, Gewürznelken, Vanilleschote und Zimtrinde gefordert. Die Jury hatte die Qual der Wahl, denn alle Finalisten überzeugten durch äußerst kreative Rezepturen. Der Jury gehörten an: Ricardo Albrecht, Berlin, Thomas Altenberger, Lebensstern, Berlin, Emmanuel Saridakis, Harry's New York Bar, Frankfurt und Ulf Neuhaus, Deutsche Barkeeper Union e.V.
Seinen Siegerdrink „Be Back" kommentierte Stephan Hinz mit folgenden Worten: "Mit diesem Drink gehe ich zurück zum Ursprung, zum Holz, zum Fass, zum Aroma, zum Whisky. Er soll nicht nur ein Drink sein, sondern als ein Konzept funktionieren, in dem sich alle Kriterien widerspiegeln." Neben den Preisträgern hatten sich noch folgende Bartender für das Finale qualifiziert: Andreas Andricopoulos, Alto Bar, Berlin; Richard Dührkohp, Yakshi's Bar, Hamburg; René Förster, Twist Bar, Dresden; Eddy Hahner, Kaminbar, Wiesbaden; Markus Heinze, SonderBar, Dresden; Tino Hiller, Rheingold, Berlin; Thomas Jakschas, rubinrot, Köln; Mitko Voigt, Ellington, Düsseldorf.
hel/Redaktion TRINKtime