Starbucks stärkt Kooperation mit Fairtrade

News vom 10.09.2009

Berlin. Starbucks (NASDAQ: SBUX), Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) und TransFair e.V. geben bekannt, dass ab März 2010 jeder Espresso, Cappuccino, Caffè Latte, Mocha sowie alle weiteren Espresso-Spezialitäten, die in Deutschland und allen anderen europäischen Märkten serviert werden, sowohl Starbucks[TM] Shared Planet[TM] als auch Fairtrade zertifiziert sein werden. Starbucks ist der weltweit größte Abnehmer von Fairtrade Kaffee. Die Zertifizierung der Espresso-Spezialitäten wird für eine Erhöhung der weltweiten Zahlungen an Kleinbauern auf 2,8 Millionen Euro sorgen. Die Ankündigung ist Teil einer weltweiten Kooperation mit Fairtrade, deren Aufgabe als internationale Organisation es ist, die Fairtrade Standards auf globaler Ebene zu entwickeln. Die Verpflichtung trägt dazu bei, den Einkauf von Fairtrade-zertifiziertem Kaffee bis Ende 2009 auf 18 Millionen Kilogramm zu verdoppeln. Bereits seit August sind in Großbritannien und Irland alle Espresso-Spezialitäten Starbucks[TM] Shared Planet[TM] und Fairtrade zertifiziert. Starbucks[TM] Shared Planet[TM] umfasst das Engagement für nachhaltigen Kaffeeanbau und gerechten Handel, Schutz der Umwelt und aktive Einbindung in die Gemeinden. "Starbucks und Fairtrade können auf eine langjährige Kooperation bei der Unterstützung von Kleinbauern und deren Gemeinden in den Kaffeeanbauregionen zurückblicken", sagte heute Rob Cameron, CEO von FLO International, während der Internationalen Fairtrade Konferenz IFC in Berlin. "Die wegweisende Verpflichtung von Starbucks, ab März 2010 ausschließlich Fairtrade zertifizierte Espresso-Spezialitäten zu servieren, ist ein weiterer Schritt dazu, Verbraucher in Europa für fair gehandelte Produkte zu gewinnen." "Ich freue mich auf die Einführung der Starbucks[TM] Shared Planet[TM] und Fairtrade Zertifizierung aller unserer Espresso-Spezialitäten in den Coffee Houses in Europa", erläutert Buck Hendrix, President von Starbucks für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika. "Aktuell kommen jede Woche mehrere Millionen Gäste in unsere Coffee Houses. Mit dieser Ankündigung können wir zusammen mit Fairtrade und unseren Gästen unsere Größe nutzen, um etwas Gutes zu tun. Starbucks hat sich seit jeher zu nachhaltig angebautem und gerecht gehandeltem Kaffee verpflichtet. Unsere fast zehnjährige Zusammenarbeit mit Fairtrade unterstreicht dieses Bekenntnis."

Farmer in Kaffeeanbauländern profitieren von Zusammenarbeit

Ein Projekt, bei dem Starbucks und Fairtrade bereits kooperieren, ist die Unterstützung von Farmern über die Angebote von FLO sowie die Starbucks Farmer Support Center in Ruanda und Costa Rica. Hier geht es vor allem darum, den Zugang zu Farmer-Darlehen sowie zu technischer Unterstützung zu verbessern. Starbucks und Fairtrade arbeiten darüberhinaus an der Integration ihrer Zertifizierungssysteme für den Kaffeeeinkauf, um die positiven Auswirkungen ihrer Programme zu verstärken und die Kosten für Farmer zu reduzieren. Auch in Deutschland arbeitet Starbucks seit seinem Markteintritt 2002 eng mit Fairtrade zusammen. "Wir freuen uns über die Entscheidung von Starbucks, die Kleinbauern in den Kaffeeanbauländern noch stärker zu unterstützen", erläutert Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair e. V., der deutschen Organisation von Fairtrade. "Immer mehr Studien zeigen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher soziale Unternehmensverantwortung in ihrem Einkaufsverhalten wertschätzen. Ab März 2010 werden wir gemeinsam Fairtrade in allen Starbucks Filialen sichtbar machen." In den deutschen Coffee Houses von Starbucks erhalten Gäste bereits seit 2002 den Café Estima als Fairtrade zertifizierten Bohnenkaffee. Außerdem tragen alle Espresso-Spezialitäten die Starbucks[TM] Shared Planet[TM] Zertifizierung.